Polyvalent. Imago.

Selfmade Photos

Eingefrorene Momentaufnahmen die das Gewesene, das Kommende, die Ursprünge in sich tragen, nicht verraten, nicht aufzwingen, nur zeigen was jetzt ist, in diesem Moment.

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  1. Dinge die einfach plötzlich passen, als wären sie inszeniert? Dinge die einfach plötzlich passen, als wären sie inszeniert?
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    Dinge die einfach plötzlich passen, als wären sie inszeniert?

  2. Ein knappes Gut. Ein faires Gut. Ein erbarmungsloses Gut. Ein öffentliches Gut. Ein obligatorisches Gut. Ein Gut zumeist im Widerspruch zu eigenen Ideen und Ansprüchen. Die Zeit. Ein knappes Gut. Ein faires Gut. Ein erbarmungsloses Gut. Ein öffentliches Gut. Ein obligatorisches Gut. Ein Gut zumeist im Widerspruch zu eigenen Ideen und Ansprüchen. Die Zeit.
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    Ein knappes Gut. Ein faires Gut. Ein erbarmungsloses Gut. Ein öffentliches Gut. Ein obligatorisches Gut. Ein Gut zumeist im Widerspruch zu eigenen Ideen und Ansprüchen. Die Zeit.

  3. Es scheint nicht offensichtlich zwar, aber der Versuch braucht Mut, die Welt durch eigene Reflexion öffentlich zu beschreiben. Die Gefahr besteht, dass die eigene Welt nicht mit der wirklichen korreliert. Lässt man es hingegegen sein, verwehrt man sich vielleicht der Entwicklung der eigenen Welt hin zur einzig Wahren. Es scheint nicht offensichtlich zwar, aber der Versuch braucht Mut, die Welt durch eigene Reflexion öffentlich zu beschreiben. Die Gefahr besteht, dass die eigene Welt nicht mit der wirklichen korreliert. Lässt man es hingegegen sein, verwehrt man sich vielleicht der Entwicklung der eigenen Welt hin zur einzig Wahren.
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    Es scheint nicht offensichtlich zwar, aber der Versuch braucht Mut, die Welt durch eigene Reflexion öffentlich zu beschreiben. Die Gefahr besteht, dass die eigene Welt nicht mit der wirklichen korreliert. Lässt man es hingegegen sein, verwehrt man sich vielleicht der Entwicklung der eigenen Welt hin zur einzig Wahren.

  4. Der Versuch ist ungleich einfacher, die Welt durch eine fremde Philosophie begreifen zu wollen, als sie durch eigene Reflexion notwendigerweise fragwürdig werden zu lassen. Der Versuch ist ungleich einfacher, die Welt durch eine fremde Philosophie begreifen zu wollen, als sie durch eigene Reflexion notwendigerweise fragwürdig werden zu lassen.
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    Der Versuch ist ungleich einfacher, die Welt durch eine fremde Philosophie begreifen zu wollen, als sie durch eigene Reflexion notwendigerweise fragwürdig werden zu lassen.

  5. Mag man den bekanntesten Büchern sozialer Phänomene der letzten 20 Jahre glauben schenken, so steht die Welt nicht am Abrgrund, sondern ist schon drin. Es sind Bücher von zumeist 60 jährigen Herren. Es ist Zeit für ein Wechsel. Mag man den bekanntesten Büchern sozialer Phänomene der letzten 20 Jahre glauben schenken, so steht die Welt nicht am Abrgrund, sondern ist schon drin. Es sind Bücher von zumeist 60 jährigen Herren. Es ist Zeit für ein Wechsel.
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    Mag man den bekanntesten Büchern sozialer Phänomene der letzten 20 Jahre glauben schenken, so steht die Welt nicht am Abrgrund, sondern ist schon drin. Es sind Bücher von zumeist 60 jährigen Herren. Es ist Zeit für ein Wechsel.

  6. Ein Ort der Welten öffnet, in welchen die reale Welt alleine durch ihr Dasein fragwürdig, denkwürdig, unwürdig wird. Ein Raum in welchem dargestellt werden kann, was in der Realität an eben jener scheitert. Das Theater. Ein Ort der Welten öffnet, in welchen die reale Welt alleine durch ihr Dasein fragwürdig, denkwürdig, unwürdig wird. Ein Raum in welchem dargestellt werden kann, was in der Realität an eben jener scheitert. Das Theater.
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    Ein Ort der Welten öffnet, in welchen die reale Welt alleine durch ihr Dasein fragwürdig, denkwürdig, unwürdig wird. Ein Raum in welchem dargestellt werden kann, was in der Realität an eben jener scheitert. Das Theater.

  7. Die Kunst dient als Kommunikationsbehälter für den stetigen Wandel, sie ist anders als die Worte im Stande, zu transportieren was die moderne Welt ausmacht, ihre Relativität, ihre Veränderlichkeit, ihre Form und Idee, ein Behälter der nicht nur Wissen, sondern Gefühle, Unkonstantes, Relatives verwahren und konservieren kann, eine Gemeinsamkeit und nicht eine Auseinanderdividierbarkeit, ein Container voller Zeitgeist, sie ist das Gegenstück logischer Verrechenbarkeit in welches die Sprache seit dem Ende des 19. Jahrhunderts gerückt ist, sie ist Trägerin einer Weisheit des Anderskönnens, Ausdruckmittel derer, die eine geistige Alternative sehen. Die Kunst dient als Kommunikationsbehälter für den stetigen Wandel, sie ist anders als die Worte im Stande, zu transportieren was die moderne Welt ausmacht, ihre Relativität, ihre Veränderlichkeit, ihre Form und Idee, ein Behälter der nicht nur Wissen, sondern Gefühle, Unkonstantes, Relatives verwahren und konservieren kann, eine Gemeinsamkeit und nicht eine Auseinanderdividierbarkeit, ein Container voller Zeitgeist, sie ist das Gegenstück logischer Verrechenbarkeit in welches die Sprache seit dem Ende des 19. Jahrhunderts gerückt ist, sie ist Trägerin einer Weisheit des Anderskönnens, Ausdruckmittel derer, die eine geistige Alternative sehen.
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    Die Kunst dient als Kommunikationsbehälter für den stetigen Wandel, sie ist anders als die Worte im Stande, zu transportieren was die moderne Welt ausmacht, ihre Relativität, ihre Veränderlichkeit, ihre Form und Idee, ein Behälter der nicht nur Wissen, sondern Gefühle, Unkonstantes, Relatives verwahren und konservieren kann, eine Gemeinsamkeit und nicht eine Auseinanderdividierbarkeit, ein Container voller Zeitgeist, sie ist das Gegenstück logischer Verrechenbarkeit in welches die Sprache seit dem Ende des 19. Jahrhunderts gerückt ist, sie ist Trägerin einer Weisheit des Anderskönnens, Ausdruckmittel derer, die eine geistige Alternative sehen.

  8. Die Flucht vor dem Alltag birgt ein grosses Problem: Nur all zu oft wird sie von jenem selbst eingeholt und verschwindet langsam in der Dämmerung des täglichen. Die Flucht vor dem Alltag birgt ein grosses Problem: Nur all zu oft wird sie von jenem selbst eingeholt und verschwindet langsam in der Dämmerung des täglichen.
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    Die Flucht vor dem Alltag birgt ein grosses Problem: Nur all zu oft wird sie von jenem selbst eingeholt und verschwindet langsam in der Dämmerung des täglichen.

  9. Das Begehren ist normalerweise so eine Sache, immerfort weilt es dort, wo man noch nie war, um dann zum nächsten Orte zu springen, asbald man keuchend angekommen, wo man eben noch so unbändig sein wollte. Glücklich schätz ich mich, mein Begehren erst in Jahren wieder bewegend zu wissen, weil der Weg dorthin noch ein langer ist. Das Begehren ist normalerweise so eine Sache, immerfort weilt es dort, wo man noch nie war, um dann zum nächsten Orte zu springen, asbald man keuchend angekommen, wo man eben noch so unbändig sein wollte. Glücklich schätz ich mich, mein Begehren erst in Jahren wieder bewegend zu wissen, weil der Weg dorthin noch ein langer ist.
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    Das Begehren ist normalerweise so eine Sache, immerfort weilt es dort, wo man noch nie war, um dann zum nächsten Orte zu springen, asbald man keuchend angekommen, wo man eben noch so unbändig sein wollte. Glücklich schätz ich mich, mein Begehren erst in Jahren wieder bewegend zu wissen, weil der Weg dorthin noch ein langer ist.

  10. Vielleicht wäre es besser, wenn man es sich im eigenen Leben ungemütlich macht. Das bekommt jedem Leben besser, ist es doch vom Ursprunge her schon in diesem Zustand. Vielleicht wäre es besser, wenn man es sich im eigenen Leben ungemütlich macht. Das bekommt jedem Leben besser, ist es doch vom Ursprunge her schon in diesem Zustand.
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    Vielleicht wäre es besser, wenn man es sich im eigenen Leben ungemütlich macht. Das bekommt jedem Leben besser, ist es doch vom Ursprunge her schon in diesem Zustand.

  11. Sollte man wirklich einfach Vertrauen in das Geschehen haben, wenn man eingesehen hat, dass man am Geschehen selbst nur wenig ändern kann? Oder erfordert das Wenige, was man ändern kann, am Ende doch Mitarbeit am Geschehen? Sollte man wirklich einfach Vertrauen in das Geschehen haben, wenn man eingesehen hat, dass man am Geschehen selbst nur wenig ändern kann? Oder erfordert das Wenige, was man ändern kann, am Ende doch Mitarbeit am Geschehen?
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    Sollte man wirklich einfach Vertrauen in das Geschehen haben, wenn man eingesehen hat, dass man am Geschehen selbst nur wenig ändern kann? Oder erfordert das Wenige, was man ändern kann, am Ende doch Mitarbeit am Geschehen?

  12. Das Wechseln in eine andere Sprache würde manchmal helfen, auszudrücken worin man unsicher, eröffnet ein sprachliches alter ego doch ein grösserer Raum für devianz des Gesagten. Ich wünschte mir nur, dass die Leute die nichts zu sagen haben auch diesen Raum nicht füllen würden. Das Wechseln in eine andere Sprache würde manchmal helfen, auszudrücken worin man unsicher, eröffnet ein sprachliches alter ego doch ein grösserer Raum für devianz des Gesagten. Ich wünschte mir nur, dass die Leute die nichts zu sagen haben auch diesen Raum nicht füllen würden.
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    Das Wechseln in eine andere Sprache würde manchmal helfen, auszudrücken worin man unsicher, eröffnet ein sprachliches alter ego doch ein grösserer Raum für devianz des Gesagten. Ich wünschte mir nur, dass die Leute die nichts zu sagen haben auch diesen Raum nicht füllen würden.

  13. Können Objekte des Alltags in der Reduktion auf ihr singuläres Dasein, in der fotografischen Inszenierung, zu Objekten der Ästhetik werden? Können Objekte des Alltags in der Reduktion auf ihr singuläres Dasein, in der fotografischen Inszenierung, zu Objekten der Ästhetik werden?
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    Können Objekte des Alltags in der Reduktion auf ihr singuläres Dasein, in der fotografischen Inszenierung, zu Objekten der Ästhetik werden?

  14. Wann wird sich der Konsum selbst leerkaufen? Wann wird sich der Konsum selbst leerkaufen?
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    Wann wird sich der Konsum selbst leerkaufen?

  15. Das Blut kocht als Verfechter der Gleichheit des sozialen Geschlechts, hört man die Glorifizierung des Männlichkeitsideals vergangener Zeiten.
Der Mann soll wieder Mann werden!
Aber die Aufregung ist vermutlich umsonst, gerade der Wunsch nach einem anderen Rollenbild ist Zeichen dafür, dass der Raum der Veränderung bereits aufgespannt wurde. Die Rückwärtsgewandtheit ist nur Effekt und nur ein kleiner Teil der Neuaushandlung unseres sozialen Geschlechts. Dass sich darin Vertreter und Vertreterinnen positionieren, ist Teil des Geschehens, und zeigt: Es geschieht was! Das Blut kocht als Verfechter der Gleichheit des sozialen Geschlechts, hört man die Glorifizierung des Männlichkeitsideals vergangener Zeiten.
Der Mann soll wieder Mann werden!
Aber die Aufregung ist vermutlich umsonst, gerade der Wunsch nach einem anderen Rollenbild ist Zeichen dafür, dass der Raum der Veränderung bereits aufgespannt wurde. Die Rückwärtsgewandtheit ist nur Effekt und nur ein kleiner Teil der Neuaushandlung unseres sozialen Geschlechts. Dass sich darin Vertreter und Vertreterinnen positionieren, ist Teil des Geschehens, und zeigt: Es geschieht was!
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    Das Blut kocht als Verfechter der Gleichheit des sozialen Geschlechts, hört man die Glorifizierung des Männlichkeitsideals vergangener Zeiten.

    Der Mann soll wieder Mann werden!

    Aber die Aufregung ist vermutlich umsonst, gerade der Wunsch nach einem anderen Rollenbild ist Zeichen dafür, dass der Raum der Veränderung bereits aufgespannt wurde. Die Rückwärtsgewandtheit ist nur Effekt und nur ein kleiner Teil der Neuaushandlung unseres sozialen Geschlechts. Dass sich darin Vertreter und Vertreterinnen positionieren, ist Teil des Geschehens, und zeigt: Es geschieht was!